Am 1. Advent 2019 sind Kirchenwahlen - lernen Sie hier unsere Kandidatinnen und unseren Kandidaten kennen

Die OFFENE KIRCHE Württemberg erhofft sich von der bevorstehenden Kirchenwahl und besonders der Wahl zur neuen Landessynode einen Aufbruch hin zu einer Kirche, die den tiefgreifenden Wandel und die immensen Herausforderungen, von denen unsere Gesellschaft und die ganze Menschheit betroffen ist, mehr in den Mittelpunkt ihres Handelns stellt, zu einer Kirche, die offen ist für die Menschen von heute mit ihren Fragen und Problemen und die sich für Frieden, für Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung einsetzt. Kirche hat Zukunft, wenn sie sich allen Menschen zuwendet, besonders auch denen, die von ihr nichts mehr erwarten und die sich zum Teil schon abgewendet haben, die mit ihnen gemeinsam nach Lösungen für die Aufgaben der Zukunft sucht und denen Gemeinschaft und Geborgenheit bietet, die in unserer Welt am Rande stehen.

Im Wahlbezirk Göppingen/Geislingen haben wir zwei Kandidatinnen und einen Kandidaten für die Wahl zur Landessynode, die in besonderem Maße für diese Vision stehen. Sie stellen sich im Folgenden vor. Sie können unsere Kandidat*innen natürlich immer auch kontaktieren bzw. sie persönlich bei einer der anstehenden Informationsveranstaltungen zur Kirchenwahl kennenlernen.

 

 

 

Unsere Kandidatin als Theologin

Yasna Crüsemann

Yasna Crüsemann

 

  • Pfarrerin im Kirchenbezirk Geislingen/Steige
  • geboren 1965 (54 Jahre)
  • verheiratet, 6 Kinder, 1 Enkelkind
  • von 2011 -2019 Prälaturpfarrerin im Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung in Ulm,
  • von 2003-2011 Pfarrerin an der Stadtkirche Geislingen
  • 2001- 2003 Studienassistentin an der Evangelischen Akademie Bad Boll
  • Ehrenamt:

    • Sprecherin des Bündnisses Kirche für Demokratie und Menschenrechte in Württemberg (bkdmwue)
    • Mitglied der Steuerungsgruppe Fair trade town Geislingen

 

 

Ich setze mich für ein für eine Kirche,

  • die aus der befreienden und versöhnenden Kraft des Evangeliums lebt und sich von ihr aufrichten und ausrichten lässt.
  • die Menschen in ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit annimmt, beheimatet, begleitet und stärkt.
  • die Brücken baut zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen, Milieus, Konfessionen, Kulturen und Religionen.
  • die sich für Gottes Schöpfung und deren Erhalt stark macht und mit gutem Beispiel vorangeht.
  • die sich als Teil der Zivilgesellschaft versteht und sich in gesellschaftliche Debatten für Demokratie, Menschenrechte und Frieden wahrnehmbar einbringt.
  • die Bildung auf allen Ebenen der Gesellschaft gestaltet.
  • die für andere und besonders für Menschen in Not da ist.
  • die neue Wege ausprobiert, zu den Menschen geht und die Lebenswelten von Menschen wahrnimmt und kennt.
  • kurz: die Gerechtigkeit übt, die Güte liebt und aufmerksam mit Gott geht (Micha 6,8)

Yasna Crüsemann, Kirchplatz 2, 73312 Geislingen, Tel.: 0163/8763501

E-Mail: yasna.cruesemanndontospamme@gowaway.elk-wue.de; yasna.cruesemanndontospamme@gowaway.gmail.com

 

 

Unsere Kandidatin als Laiin

Renate Simpfendörfer

Renate Simpfendörfer

 

  • Sozialarbeiterin; Integrationsmanagerin Landratsamt Göppingen
  • geb. 1962 (57 Jahre)
  • verheiratet, 5 Kinder
  • seit 2019 Integrationsmanagement Landratsamt Göppingen; zuständig für die Gemeinden Adelberg, Birenbach, Börtlingen, Rechberghausen, Wäschenbeuren
  • von 2016 – 2019 Sozialdienst für Geflüchtete und Asylbewerber
  • 2008 - 2018  Pädagogische Assistentin, Silcherschule Eislingen GWRS
  • Seit 2007 Mitglied des Kirchengemeinderates Lutherkirche Eislingen und der Bezirkssynode Kirchenbezirk Göppingen
  • Seit 2012 Mitglied im Kirchenbezirksausschuss, Kirchenbezirk Göppingen

 

Dafür will ich mich einsetzen:

  • Ich will mich aktiv für eine weltoffene und zugewandte Kirche einsetzen, in der jeder Mensch wichtig und willkommen ist. Jesus Christus hat sich allen Menschen zugewandt ohne auf Herkunft, Hautfarbe oder Begabung zu schauen. Unsere Aufgabe ist es gegen Ausgrenzung und Diskriminierung aufzustehen.
  • Sozialer Friede kann nur im Miteinander entstehen. Die Kirche hat hier eine besondere Aufgabe, dafür einzustehen, dass sich kein Mensch abgehängt fühlt.
  • Unsere Verantwortung für die Schöpfung muss auf der Basis einer ökologischen Denk- Lebens- und Handlungsweise gelebt werden. Machen wir Ernst mit der Vermeidung von Müll durch unnötige Verpackungen.
  • Die biblische Friedensbotschaft ernst nehmen und für Menschen in Not da sein, damit sie Lebensmut und Lebensfreude erfahren können.

 

Renate Simpfendörfer, Eislingen

E-Mail: renate.simpfendoerferdontospamme@gowaway.offene-kirche.de

 

 

 

Unser Kandidat als Laie

Hansjörg Frank

Hansjörg Frank

 

  • Vermessungsamtsrat beim Landratsamt Göppingen
  • geb. 1972 (47 Jahre)
  • verheiratet, 2 Kinder
  • seit 2001 gewählter Vorsitzender Kirchengemeinde Hofstett-Emerbuch
  • seit 2007 gewählter Vorsitzender Gesamtkirchengemeinde Stubersheimer Alb
  • seit 2013 gewählter Vorsitzender Bezirkssynode Geislingen
  • seit 2001 Mitglied im örtlichen Personalrat
  • seit 1999 Mitglied im Ortschaftsrat Hofstett-Emerbuch
  • von 2009 bis 2019 Mitglied im Gemeinderat Amstetten
  • von 2009 bis 2014 Schöffe beim Amtsgericht Ulm

 

 

Ich setze mich ein für eine Kirche,

  • in der die Kirchengemeinden als Basis einer modernen Volkskirche gestärkt werden.
  • die sich vehement für die Bewahrung der Schöpfung, für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt.
  • die keine weiteren Pfarrpläne nach dem Jahr 2024 beschließt.
  • welche die Kürzungen bei Sonderpfarrstellen zurücknimmt.
  • die eine höhere Präsenz in der Gesellschaft zeigt.
  • in der homosexueller Paare absolut gleichgestellt werden – kirchliche Trauung für alle.
  • die eine „Kirche im ländlichen Raum“ fördert.
  • die eine Ethik der Genügsamkeit verwirklicht und sich damit für eine Abkehr von einem rein quantitativen Wirtschaftsdenken stark macht.

 

Hansjörg Frank, Beim Rot 9, 73340 Amstetten (Teilort Hofstett-Emerbuch),

Tel.: 0157/51647237

E-Mail: hansjoerg.frankdontospamme@gowaway.offene-kirche.de

 

 

Integration zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Renate Simpfendörfer

Yasna Crüsemann

Immanuel Nau

Ramadan Abdullah

Markus Lochstampfer

Yasna Crüsemann im Gespräch mit Ramadan Abdullah

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen in die Geislinger Stadtbibliothek

Pressebericht zur Veranstaltung am 01.07.2019 in der Geislinger Stadtbibliothek

Von Immanuel J.A. Nau

„Habe ich Post?“ – das ist die Frage, die Renate Simpfendörfer aus Eislingen am häufigsten beantworten muss. Sie hat nämlich einen Schlüssel zum Briefkasten der Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Menschen. Wenn sie die Frage verneine, sehe sie oft ein Lächeln im Gesicht der Asylbewerber. Zu groß sei die Angst vor einer Ablehnung des Antrags auf Asyl. Lieber keine Post als eine solche. Mit einem Bericht aus ihrer Arbeit vor Ort  im Sozialdienst und im Integrationsmanagement stellt sie sich als Kandidatin der OFFENEN KIRCHE für die Landessynode vor im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema „Integration zwischen Wunsch und Wirklichkeit“. Eine umfassendere Sicht der Dinge vermittelt Markus Lochstampfer als „Referent Interkulturelle Soziale Arbeit Integration“ beim Diakonischen Werk in Württemberg. Gemäß einer Definition der Diakonie gehe es bei „Integration“ um einen „dynamischen, wechselseitigen und ausdifferenzierten Prozess, der alle Menschen – mit und ohne Migrations- und Fluchtgeschichte – sowie Institutionen und Organisationen betrifft.“ Entsprechend sei Integration nicht nur eine Aufgabe für die betroffenen Fremden. Unter anderem käme dem bürgerschaftlichen Engagement und der Sozialraumorientierung auf örtlicher Ebene eine besondere Bedeutung zu. Dies kann Ramadan Abdullah aus eigener Erfahrung bestätigen. Im Januar 2016 war er aus Syrien geflüchtet, wo er 17 Jahre lang als Chemiker in der pharmazeutischen Industrie gearbeitet hatte. Auch Dank des Arbeitskreises Asyl Bad Boll hat er mittlerweile eine Arbeitsstelle im chemischen Qualitätsmanagement gefunden. Seine Frau mit viel Erfahrung in orientalischer Küche gibt Kochkurse, seine Kinder sind an verschiedenen Schulen erfolgreich.

Als eine der Schwierigkeiten zu erfolgreicher Integration nennt Abdullah das Erfordernis von „Zertifikaten“ auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In Syrien habe man bei guter Berufserfahrung auch ohne Zertifikate gutes Geld verdienen können. Aber in Deutschland könne man seine Erfahrungen und Kenntnisse oft wegen fehlender Zertifikate nicht einbringen. Er wünscht sich, dass das anders wird.

Den Kindern kommt beim Integrationsprozess eine besonders wichtige und hilfreiche Rolle zu. „Ich  bin überrascht, wie schnell die Kinder lernen“, stellt eine Besucherin fest. Danach gefragt, was seine Kinder noch bräuchten, sagt Ramadan Abdullah: „Sprache ist kein Problem für meine Kinder. Was sie brauchen, sind Freunde. Aber sie sind nur Flüchtlinge.“ Beim Austausch unter den Teilnehmenden wird dann auch die große Bedeutung von Beziehungsarbeit deutlich. Ehrenamtliches Engagement wie beispielsweise Patenschaften für Flüchtlinge seien unentbehrlich. Martin Bauch: „Ohne Ehrenamt geht gar nix.“  Sowohl er als auch andere können von ermutigenden Beispielen gelungener Integration von Familien aus unterschiedlichen Herkunftsländern berichten Dank ehrenamtlichen Engagements.

Mit dieser Veranstaltung in der Geislinger Stadtbibliothek leitete die OFFENE KIRCHE des Wahlkreises Göppingen-Geislingen den Wahlkampf für die Wahl zur Landessynode ein. Die Moderation hatte Pfarrerin Yasna Crüsemann (Geislingen), die selbst auch Kandidatin ist. Als weiterer Kandidat war Hansjörg Frank (Amstetten) anwesend. Die musikalische Gestaltung lag in den Händen von Mathis Hilsenbeck. Dekan i.R. Immanuel Nau eröffnete die Veranstaltung mit einem biblischen Impuls. Das evangelische Kirchenparlament wird am 1. Advent neu gewählt.

Offene Kirche schickt drei Bewerber in die Wahl zur Landessynode

Renate Simpfendörfer, Hansjörg Frank und Yasna Crüsemann (v.l.n.r.)


Die Gruppierung Offene Kirche hat ihre Kandidaten für die im nächsten Jahr anstehende Wahl zur Landessynode in der Württembergischen Evangelischen Landeskirche beschlossen.

Um das Theologen-Mandat im Wahlkreis Göppingen-Geislingen geht Pfarrerin Yasna Crüsemann ins Rennen. Die mit hoher theologischer und gesellschaftspolitischer Kompetenz ausgestattete Pfarrerin war zusammen mit ihrem Ehemann auf der Pfarrstelle in Geislingen an der Stadtkirche, bevor sie Pfarrerin für Mission, Ökumene und Entwicklung  für die Prälatur Ulm wurde. Hier liegt ihr Schwerpunkt  in der Zusammenarbeit mit Kirchen in Lateinamerika. In vielen Kirchengemeinden, Konfirmandengruppen und Gemeindekreisen ist sie durch ihre Arbeit zu Fair Trade bekan

Die gebürtige Süssenerin Renate Simpfendörfer wohnt in Eislingen und ist dort im Kirchengemeinderat. Sie vertritt die Kirchengemeinde in der Bezirkssynode Göppingen und ist dort auch in den Kirchenbezirksausschuss gewählt worden. Die Sozialpädagogin ist beim Landkreis Göppingen angestellt und arbeitet im Bereich Flüchtlinge und Asyl.

Hansjörg Frank ist Vorsitzender des Kirchengemeinderats  in seinem Wohnort Hofstett-Emerbuch und Vorsitzender der Gesamtkirchengemeinde Stubersheimer Alb. Seit der Kirchenwahl 2013 ist er Mitglied in der Bezirkssynode Geislingen und wurde zum Vorsitzenden der Bezirkssynode gewählt.  Der 48jährige arbeitet als Vermessungstechniker im Landkreis Göppingen.

Die Offene Kirche freut sich, mit diesen drei kompetenten und engagierten Kandidaten in die Kirchenwahl zu gehen.

 

OK-Team-Treffen am 10. Juli 2018

Wir laden herzlich ein zum nächsten Treffen des Teams der Offenen Kirche unseres Kirchenbezirks!

Wann: Dienstag, den 10. Juli 2018, 18.30 Uhr

Wo: Evang. Gemeindehaus in Faurndau, Kleiner Sitzungssaal
       Sommerhalde 21, 73035 Göppingen-Faurndau

 

Jeder Mensch, der Interesse hat mitzubekommen, was in der Evangelischen Landeskirche Württemberg gerade an Themen diskutiert und entschieden wird, ist herzlich willkommen, einfach mal reinzuschauen und unsere Arbeit kennen zu lernen.

 

 

OK-Team-Treffen am 18. April 2018

Wir laden herzlich ein zum nächsten Treffen des Teams der Offenen Kirche unseres Kirchenbezirks!

Wann: Mittwoch, den 18. April 2018, 19.00 Uhr

Wo: Evang. Gemeindehaus in Faurndau, Kleiner Sitzungssaal
       Sommerhalde 21, 73035 Göppingen-Faurndau

 

Jeder Mensch, der Interesse hat mitzubekommen, was in der Evangelischen Landeskirche Württemberg gerade an Themen diskutiert und entschieden wird, ist herzlich willkommen, einfach mal reinzuschauen und unsere Arbeit kennen zu lernen.

 

 

Herzliche Einladung zum Podiumsgespräch "Keine Trauung für Homosexuelle - wie geht es weiter in der evang. Landeskirche?" am 21. März 2018 in Eislingen


Die Synode der Evang. Landeskirche in Württemberg hat auf ihrer Herbsttagung 2017 entschieden, dass es auch in Zukunft für gleichgeschlechtliche Paare keine kirchliche Trauung oder Segnung in einem öffentlichen Gottesdienst geben soll. Eine Öffnung hin zu einer solchen Möglichkeit scheiterte an zwei Stimmen, die zu der erforderlichen ⅔ Mehrheit fehlten. Eine große Mehrheit der Synodalen ist also – wie auch die Mehrheit der Gemeindeglieder dafür, dass die Landeskirche endlich ermöglicht, was in allen anderen evangelischen Landeskirchen in Deutschland in unterschiedlicher Form möglich ist. Entsprechend hat die Entscheidung der Landeskirche überwiegend Kritik und Unverständnis ausgelöst. Für viele Gemeindeglieder stellt sich nun die Frage, wie es weitergehen soll.  Die Vereinigung OFFENE KIRCHE und das Evangelische Bildungswerk des Kirchenbezirks Göppingen laden zu dieser Frage ein zu einem Podiumsgespräch mit Betroffenen, Fachleuten und örtlichen VertreterInnen der Kirchenleitung. Neben anderen werden Herr Rolf Ulmer, Dekan des Evang. Kirchenbezirks Göppingen, Anita Gröh, Synodale der OFFENEN KIRCHE aus dem Kirchenbezirk Geislingen und Matthias Hestermann, Prälaturbeauftragter des Landesbischofs für das Thema Homosexualität, auf dem Podium sitzen. Außerdem wird ein gleichgeschlechtliches Ehepaar von seinen Erfahrungen berichten.
Moderieren wird das Gespräch Thomas Meyer-Weithofer, Referent des Evang. Bildungswerkes Göppingen. Fragen und Diskussionsbeiträge aus dem Publikum sollen das Gespräch bereichern. 

Termin: Mittwoch, 21. März 2018, 20 Uhr

Veranstaltungsort: Evang. Gemeindehaus der Christuskirche, Salacher Straße, 73054 Eislingen

Eintritt frei!

 

 

 

 

Die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare bleibt verboten - Stellungnahme unserer Synodalen

Die Synodalen der Offenen Kirche aus Göppingen und Geislingen, Werner Stepanek und Anita Gröh, sind fassungslos über die von der Lebendigen Gemeinde herbei geführte Entscheidung, wonach in der Württembergischen Evangelischen Landeskirche eine Trauung bzw. Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren weiterhin nicht erlaubt sein wird.

Dabei hatte der vom Oberkirchenrat vorgelegte Gesetzesentwurf die Gewissensfreiheit jeder einzelnen Pfarrerin bzw. Pfarrers und jeder Kirchengemeinde garantiert. „Nicht einmal zu diesem großen Kompromiss“, so Anita Gröh, „war die Lebendige Gemeinde bereit“. Auch für Werner Stepanek ist diese Mehrheitsentscheidung nicht zu verstehen. Beide OK-Synodale empfinden das Verhalten der Lebendigen Gemeinde als herzlos und unbarmherzig, denn mit dieser Entscheidung wird einer ganzen Personengruppe verweigert, Gottes Segen zugesprochen zu bekommen.

Trotzdem werden die beiden OK-Synodalen an dem Ziel festhalten, noch in dieser Legislaturperiode einen Beschluss zur Segnung oder Trauung von gleichgeschlechtlichen Paaren zu erreichen. Es bleiben ihnen aber nur noch wenige Synodaltagungen, um diese wichtige Aufgabe zu lösen. Gröh und Stepanek setzen dabei auch auf deutliche Signale aus den Kirchengemeinden und aus der Pfarrerschaft. So hoffen sie, dass die Zahl der Regenbogen-Gemeinden sich deutlich erhöht. Diese Kirchengemeinden entscheiden sich sehr bewusst und öffentlich dafür, Trauungen gleichgeschlechtlicher Paare schon jetzt zuzulassen.

 

 

 

Notizen von der Sommertagung der Landessynode,...

die vom 6.-8. Juli 2017 in Reutlingen stattfand, finden Sie unter "Aktuelles" und unter "Aus der 15. Landessynode".

 

 

 

OK-Team-Treffen am 11. Juli 2017

Wir laden herzlich ein zum nächsten Treffen des Teams der Offenen Kirche unseres Kirchenbezirks!

Wann: Dienstag, den 11. Juli 2017, 19.30 Uhr

Wo: Evang. Gemeindehaus in Faurndau, Kleiner Sitzungssaal
       Sommerhalde 21, 73035 Göppingen-Faurndau

 

Tagesordnung:

  1. Begrüßung, Protokoll vom 24.1.2017
  2. Rückblick, u.a. auf die Mitgliederversammlung am 1.4.
  3. Planung zweites Halbjahr und 2018
  4. Stand Kandidaten-Frage für 2019
  5. Sonstiges

Jeder Mensch, der Interesse hat mitzubekommen, was in der Evangelischen Landeskirche Württemberg gerade an Themen diskutiert und entschieden wird, ist herzlich willkommen, einfach mal reinzuschauen und unsere Arbeit kennen zu lernen.

 

 

Eindrücke von der Verleihung des AMOS-Preises am 12. März 2017

Am 12. März 2017 wurde in der Erlöserkirche in Stuttgart der AMOS-Preis 2017 der Offenen Kirche verliehen. Den AMOS-Preis erhielt Dekanin Christiane Quincke aus Pforzheim, den Sonderpreis Jessica Schukraft und Iyen Jobs.

Ausführliche Berichte und einige Bilder finden sich hier: https://www.offene-kirche.de/214.html.

Unser Team-Mitglied Matthias Hestermann hat die Feier fotografiert.Seine Bilder finden sich hier: https://www.flickr.com/gp/mhestermann/ma21P5.

 

 

OK-Team Treffen am 24. Januar 2017

Wir laden herzlich ein zum ersten Treffen des OK-Teams im neuen Jahr!

 

Wann: Dienstag, den 24. Januar 2017, 19.30 Uhr

Wo: Evang. Gemeindehaus in Faurndau, Kleiner Sitzungssaal
       Sommerhalde 21, 73035 Göppingen-Faurndau

 

Tagesordnung:

     1) Begrüßung, Protokoll vom 26.10.2016

     2) Kurzbericht Bezirks-Vertreter-Versammlung am 14.1.2017

     3) Kurzer Blick auf die Landessynode

     4) Situation der OK im Bezirk (Suche KandidatInnen, junge Leute, Netzwerk)

     5) Planung 2017 (Veranstaltung? Mitgliederversammlung?)

     5) Sonstiges

 

 

Eindrücke vom Vortrag von Dr. Johannes Friedrich

Am 30. September 2016 hielt Dr. Johannes Friedrich, Bischof a.D. der Evangelischen Landeskirche in Bayern, in der Stiftskirche in Faurndau einen Vortrag unter dem Titel "Luther aufs Maul geschaut". Es ging um die neue Revision der Lutherbibel anlässlich des Jubiläums 500 Jahre Reformation, die im Oktober erscheint

Bischof Friedrich erzählte spannend über die Geschichte der Revisionen der Lutherbibel seit dem 16. Jahrhundert und über den komplexen Prozess der nun zu Ende gebrachten Revision 2017, die er als Vorsitzender der Deutschen Bibelgesellschaft von Beginn an begleitete. Eindrücklich zeigte er auf, welche Zielsetzungen der schonenden Revision des Textes zu Grunde gelegt wurden und was sich daraus dann im einzelnen ergab.

Die Entscheidung, viele Stellen sprachlich wieder an die Originalausgabe Luthers anzugleichen, wurde beim Publikum nicht einhellig begrüßt. Die an den Vortrag anschließende lebhafte Diskussion zeigte, dass viele Zuhörer eine Revision bevorzugt hätten, die die Luther-Bibel näher an die heutige Alltagssprache heranführt. Aber auch der Umgang mit Stellen, die von Luther nicht korrekt übersetzt wurden, wurde lebhaft diskutiert. Dr. Friedrich verstand es, die Einwände aufzunehmen und dennoch das Anliegen der neuen Revision verständlich zu machen.

 

 

Ihre Landessynodalen der Offenen Kirche für Geislingen und Göppingen

Werner Stepanek (links) und Anita Gröh (rechts) zusammen mit Landesbischof Frank-Otfrid July.

 

Ihre Landessynodalen der Offenen Kirche informieren Sie über kirchenpolitische Themen.  

 

 

 

Hier geht's zur Website von Offene Kirche Württemberg

https://www.offene-kirche.de/startseite.html

 

 

 

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    Pfarrer Andreas Hoffmann-Richter wird am 20. September den Kultur- und Ehrenpreis der Sinti und Roma Baden-Württemberg entgegennehmen.

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    In Schwäbisch Gmünd haben Vertreter von sieben Kirchengemeinden eine Auszeichnung als „Faire Gemeinde“ entgegengenommen. Neben sechs katholischen Gemeinden zählt auch die evangelische Gemeinde Schwäbisch Gmünd zu den Ausgezeichneten.

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